Strahltechnik - Allgemeines

Die Strahltechnik ist eine Technik zur Bearbeitung und Reinigung von Oberflächen. Hierbei wird ein Strahlmittel mit hoher Geschwindigkeit (bis zu 160 m/s) auf das zu bearbeitende Objekt gelenkt um dadurch Verunreinigungen oder Schichten der Oberfläche abzutragen.

Durch präzise Auswahl des Strahlmittels in Kombination mit der Variation des Strahldruckes können fast alle Oberflächen von Ablagerungen und Schmutz gereinigt werden.

Sandstrahlen - Näheres

Beim Sandstrahlen wird als klassisches Strahlmaterial Sand mit unterschiedlichem Feinheitsgrad verwendet.

Im Gegensatz zum Trockeneisstrahlen, ist das Sandstrahlen grober zur Oberfläche des zu bearbeitenden Objektes. Hierbei können unterschiedlichste Verunreinigungen (fest oder lose) entfernt werden. Sandstrahlen kann auch dazu verwenden die Oberfläche aufzurauen oder zu mattieren.

Das verwendete Strahlmittel sowie dessen Korngröße bestimmen die Oberflächenstruktur nach der Bearbeitung. Die Ergebnisse sind auch abhängig vom Luftdruck und der Luftmenge an der Strahldüse.

Trockeneisstrahlen - Näheres

Beim Trockeneisstrahlen wird im Gegensatz zum Sandstrahlen festes Kohlenstoffdioxid, sogenanntes Trockeneis, mit einer Temperatur von rund -79°, als Strahlmittel verwendet.

Trockeneis hat im Vergleich zu anderen Strahlmitteln den Vorteil, dass es schonend mit dem zu reinigenden Objekt umgeht und es nur zu einer geringen Schädigung bzw. Abtragung des zu reinigenden Materials kommt.

Zum Reinigen werden die Trockeneispartikel mit Druckluft beschleunigt und treffen auf das zu reinigende Material. Dadurch wird die zu entfernende Schicht lokal unterkühlt und versprödet. Nachfolgende Trockeneispartikel dringen in die Sprödrisse ein und sublimieren beim Auftreffen schlagartig. Das Kohlenstoffdioxid wird gasförmig und vergrößert dabei sein Volumen um etwa das 700 bis 1000-fache. Dabei sprengt es den Schmutz von der Oberfläche ab.